Zistrose Tee

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Zistrose-Cistus incanus

Zistrose Bio Tee

Zistrose (Cistus incanus)

Cistus incanus – Pflanze Europas 1999.

Zistrose wächst fast im gesamten Mittelmeerraum.

Sie wächst in immergrünen Sträuchern bis zu einem Meter hoch.
Ihre rosa Blüten wirken sehr zart, die Blütenblätter fast ein wenig zerknittert. Der Duft der Pflanze ist angenehm harzig aromatisch.
Die Blüten und Zweige der wild wachsenden Zistrose werden von
den Einheimischen geschnitten und sofort an Ort und Stelle in überdachten und nach den Seiten hin offenen Holzgestellen getrocknet.

Die Teepflanze Cistus incanus ist eine der polyphenolreichsten Pflanzen Europas.
Polyphenole entfalten im Organismus eine ausgeprägte antioxidative
Wirkung, weit stärker noch als die Vitamine C und E es vermögen.
Desweiteren sorgen sie für ein natürliches biologisches Gleichgewicht in unserem Körper.

Zistrose (Cistus incanus) – Tee schmeckt sehr aromatisch, fast ein wenig harzig.
Man verwendet ca. 10g Zistrose – Teekraut auf 1 Liter Wasser.
Die Ziehzeit beträgt – je nach Geschmack – 2 bis 5 Minuten.

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Bockshornklee

Bockshornklee-Trigonella foenum-graecum

Bockshornklee-Trigonella foenum-graecum

Indikationen: Adstringierend, Durchfall, Appetitlosigkeit, Untergewicht, Fieber, Stoffwechselstörungen, Magengeschwüre, Diabetes, Cholesterin, Hals- und Mandelentzündung, Demineralisation, Geburtserleichterung, Periodenschmerzen, milchbildend, blutzuckersenkend, verdauungsfördernd…

Bockshornklee, auch „Griechisch Heu“ genannt, gehört zur Unterfamilie Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler und wächst vorwiegend im Orient und im östlichen Mittelmeerraum. Für Hippokrates war er eines der wichtigsten Heilkräuter. Im alten Ägypten wurde er zur Geburtserleichterung und zur Förderung des Milchflusses angewandt.

Er ist eine einjährige, bis zu 60 cm hohe Pflanze. In trockenen Ländern im Nahen Osten, in Nordafrika und in Spanien wird Bockshornklee noch heute als Nahrungsmittel oder Futterpflanze angebaut. Auch wird er als Gewürzpflanze verwendet. Er ist beispielsweise ein Bestandteil von Curry.

Die Samen enthalten ein fettes Öl mit Triglyceriden der Linolen-, Palmitin-, Linol- und Ölsäure, ätherische Öle, sowie Lecithin, Phytosterin, Schleimstoffe, Saponine und Sapogenine, die Vitamine A und D, Phosphor und einen Wirkstoff (Cholin), welcher der Verfettung der Leber entgegenwirkt, den Stoffwechsel positiv beeinflusst und Arterienverstopfung bekämpft.

Ausserdem hat Bockshornklee noch eine Besonderheit: Er enthält eine Aminosäure, die Leberschädigungen entgegenwirkt, das Histidin. In Deutschland noch oft als Unkraut angesehen, wird Bockshornklee in Frankreich angebaut und bei der Behandlung von tuberkulösen Prozessen eingesetzt. Auch wird er allgemein bei schmerzhaften Menstruationsbeschwerden eingesetzt. Ältere Leute mit Appetitlosigkeit können auf ihn vertrauen. Das Pulver wird auch zum Gurgeln bei Hals- und Mandelentzündungen verwendet. Andererseits enthalten die Samen viel Eiweiss und kräftigen den Stoffwechsel.

Achtung: Bockshornklee stimuliert den Uterus und sollte während der Schwangerschaft nicht eingesetzt werden.

Naturheilkunde

Naturheilkunde W. Fürer

Steigen Sie ein in die Welt der Heilpflanzen .
Ich freue mich, in Kooperation mit dem Elsässer Kräuterexperten, Walter Fürer, Ihnen 180 der wichtigsten Heilpflanzen im Vital-Netz vorstellen zu dürfen. Nutzen Sie das nebenstehende Buch als Ihren zusätzlichen Begleiter und Nachschlagewerk. Die 180 Heilpflanzen werden mit deren traditionellen Heilwirkungen beschrieben. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Anwenden der Ratschläge in der Praxis.

Walter Fürer & Uwe Brose im November 2011

Quellennachweis: Dieser Artikel und Bilder stammen aus dem nebenstehenden Buch „Naturheilkunde kurz und bündig“ von Walter Fürer (Link zum Shop)

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Blasentang & Laminarien

Laminarien-Laminaria digitala

Laminarien-Laminaria digitala

Indikationen: Schilddrüsenunterfunktion, Fettleibigkeit, Lymphknotenentzündung, Asthma, Rheuma, Gicht, Dermatosen, Cellulite, leicht abführend, Demineralisierung, Jodmangel, Kropf, Müdigkeit, hungerstillend … Kontrainindikation: Bei Jodallergie und Schilddrüsenüberfunk-tion kann Herzklopfen auftreten, sofort absetzen oder Dosis reduzieren.

Verschiedene Laminarienarten (Seetang) sind charakteristisch für die Felsenküsten kälterer Meere. Bei Ebbe werden sie zwischen den Felsspalten sichtbar. Diese ausdauernden Gewächse erkennt man an ihren ausgebreiteten, zerschlitzten, blattartigen Thalluslappen, die sich über einen Stiel mit den „Wurzeln“ an den Felsen festkrallen.

Die Thalluslappen sind reich an Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen. In der Naturheilkunde, wie auch in der pharmazeutischen Industrie, wird Seetang bei Jodmangel, Fettleibigkeit, Rachitis und gegen Müdigkeit eingesetzt, da die Algen Mineralsalz zuführen, schlankheitsfördernd und stimulierend sind.

Blasentang in Kombination mit Laminarien hat dieselbe Wirkung wie Blasentang allein, aber gewisse Personen reagieren noch besser auf die Wirkung der Spurenelemente und Inhaltsstoffe dieser Algenmischung. Sie enthalten Schleimstoffe, Algin, Mannitol, Beta-Carotin, Zeaxanthin, Jod, Brom, Kalium, ätherische Öle und viele Mineralstoffe. In Japan werden Algen gewöhnlich als Gemüse serviert.

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Blasentang

Blasentang-Fucus vesiculosus

Blasentang-Fucus vesiculosus

Indikationen: Schilddrüsenunterfunktion, Fettleibigkeit, Lymphknotenentzündung, Asthma, Rheuma, Gicht, Dermatosen, Cellulite, leicht abführend, Demineralisierung, Jodmangel, Kropf, Müdigkeit, hungerstillend … Kontrainindikation: Bei Jodallergie und Schilddrüsenüberfunktion kann Herzklopfen auftreten, sofort absetzen oder Dosis reduzieren.

Da die meisten Algen keine Wurzeln besitzen, assimilieren sie die Mineralstoffe und Spurenelemente direkt aus dem Wasser durch die Zellwände ins Innere. Dieser Vorgang wird Osmose genannt. Durch diesen osmotischen Prozess strotzen die Algen nur so von Nährstoffen.

Blasentang, auch Meereiche oder Seetang genannt, ist reich an Jod und anderen Mineralien und Spurenelementen. Der Blasentang (Fucus vesiculosus) ist eine auf der Nordhalbkugel weit verbreitete Alge aus der Abteilung der Braunalgen und kommt vorwiegend in den Küstenregionen der Nordsee, der Ostsee sowie des Atlantiks und Pazifiks vor.

Im 19. Jahrhundert war Tang die Hauptquelle des 1811 entdeckten chemischen Elements Jod. Blasentang enthält Schleimstoffe, Algin, Mannitol, Beta-Carotin, Zeaxanthin, Jod, Brom, Kalium, ätherische Öle und sonstige Mineralstoffe. In Japan werden Algen als Gemüse serviert. In Europa wird Blasentang in der Lebensmittelindustrie als Zusatz und Aromastoff verwendet. Sie hat in der Naturheilkunde heute noch Bedeutung als Bestandteil von Schlankheitsmitteln.

Jod, auch in vielen anderen Algen enthalten, regt die Schilddrüse an. Algen fördern das Wohlbefinden und spenden Kraft, befreien den Organismus von Schlacken und Toxinen, ja sie regulieren von Grund auf auch die Enzyme. Bei Abmagerungskuren werden sie erfolgreich eingesetzt, denn ohne zu ermüden wird man schlanker und beugt Kalzium- Magnesium- und anderen Mineralsalzverlusten vor. Vorbeugend auch bei Kropfbildung.

Blasentang wird an der Sonne getrocknet und zum Teil auch als Zugabe zum Viehfutter verwendet. Ausserdem wird diese Alge zur Gewinnung von Jod und Kali gesammelt. Die Algen nicht am Strand sammeln, sondern nur im sauberen Meer, auch nicht in Gegenden, wo Konzentrationen von Schwermetallen, wie Kadmium und Quecksilber bekanntermassen hoch sind.

Kontrainindikation: Bei Jodallergie und Schilddrüsenüberfunktion kann Herzklopfen auftreten, sofort absetzen oder Dosis reduzieren. Der Name Blasentang kommt von den im Thallus eingeschlossenen Luftblasen, welche der Alge Auftrieb geben.

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Birke

Birke-Betula alba

Birke-Betula alba

Indikationen:Ödeme (Wasseransammlungen), Rheuma, Blasenkatarrh, Blutreinigung, Cellulite, Gicht, Gelenkschwellungen, Neigung zu Nieren- und Blasensteine, übermäßiges Schwitzen, Fußschweiß, Harnsäureüberschuß und -konzentrationen, Arthritis, Hautunreinheiten bei Nierenunterfunktion …

Die Birke (lat. Betula) bildet eine Gattung von Laubbäumen in der Familie der Birkengewächse (Betulaceae). Birken sind oft Pionierpflanzen auf freien Flächen. Die Birke spielte schon in alter Zeit eine grosse Rolle in der Volksmedizin. Daher erstaunt es Kenner, dass sie erst 1989 in Deutschland als Heilmittel anerkannt wurde.

Die Blätter wirken entschlackend, blutreinigend, entwässernd und harndesinfizierend, sowie stoffwechselanregend und harntreibend. Birke vitalisiert, wirkt hautreinigend und fördert die Ausscheidung der Harnsäure und Harnsalze. Birke kann ohne Nebenwirkung über längere Zeit eingenommen werden, ohne eine Nierenreizung zu befürchten. Dies haben Langzeitanwendungen gezeigt.

Birkenblätter können die Nierentätigkeit und Harnsäureausscheidung um das fünffache steigern, daher viel trinken. Es empfiehlt sich, 2-3 mal jährlich eine Birkenkur zu machen, auch vorbeugend bei obigen Indikationen.

Bei bestimmten Stoffwechselkrankheiten (Gicht, Rheuma, Arthrose, Arthritis) ist es von Vorteil, sie mit Teufelskralle zu kombinieren. Bei Schuppenflechte im Birkenabsud baden. Inhaltsstoffe: Saponine, Gerbstoffe, ätherisches Öl, Harz, Glykoside, Mineralstoffe, Flavone und Vitamin C.

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Bierhefe

Bierhefe-Saccharomyces cerevisiae

Bierhefe-Saccharomyces cerevisiae

Indikationen:Rheuma, Muskelschmerzen, Muskelrheuma, Hautgeschwür, Schuppenflechte, Kopfweh, Migräne, Ischias, Arthritis, grippale Infekte, Nervosität, Neuralgien, vorbeugend bei Herzinfarkt, Ödeme …

Bierhefe, oder wissenschaftlich Saccharomyces cerevisiae (Synonym: Backhefe, Bäckerhefe) ist eine Knospungs-Hefe. Backhefe hat, wie der wissenschaftliche Name besagt (lateinisch cerevisiae, deutsch vom Bier), ihren Ursprung in obergärigen Bierhefen.

Saccharomyces kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „Zuckerpilz“. Die Zellen von Saccharomyces cerevisiae sind rund bis oval und haben einen Durchmesser von 5–10 µm. Sie vermehren sich durch den Prozess der Knospung. Bierhefe ist reich an B-Vitaminen, die auf die Haut eine positive Wirkung haben.

Bekannt ist auch deren Wirkung bei Furunkulose und Akne. Sie wirkt blutreinigend. Der Vorteil der Kapsel: Die Hefe ist geschmacksneutral, also gut zum Einnehmen und beginnt im Magen nicht zu gären. Sie eignet sich zur Stärkung bei körperlichen Erschöpfungszuständen. Wird auch vorbeugend für gesunde Haut, Fingernägel und Haare eingenommen.

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Berufkraut

Berufkraut (kanadisches) Erigeron canadensis

Berufkraut (kanadisches) Erigeron canadensis

Indikationen:Blutungen, Hämorrhoiden, Durchfall, blutstillend, Gicht, Rheuma, Arthritis, entzündungshemmend …

Das Kanadische Berufkraut, auch Katzenschweif genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Früher wurde es der Pflanzenart Erigeron zugerechnet und hatte den botanischen Namen Erigeron canadensis. Es handelt sich um eine einjährige, krautige Pflanze, die schlank aufrecht eine Wuchshöhe bis 100 cm erreicht. Der Stängel ist erst im Bereich des Blütenstandes verzweigt.

Die Blütenköpfchen stehen in einem lockeren, rispenartigen Blütenstand am Ende des Stängels. Die Blüten sind klein und unauffällig. Die Blütezeit geht in Europa von Juli bis Oktober. Bei Reife bildet sich auf den Früchten ein schmutzigweisser Pappus aus einfachen Haaren von 5 bis 10 mm Länge. Sie wurzelt über 1 m tief.

Vor allem in Amerika wird das Berufskraut verwendet, um die Durchblutung der Venen und Kapillaren zu unterstützen. Auch wird es als gutes Mittel gegen Durchfall gebraucht. Diese Wirkung verdanken wir dem Gerbstoff und den ätherischen Ölen, die durch Flavone und Cholin unterstützt werden. Diese Heilpflanze findet man auf Brachland, Holzrodungen, Böschungen und Bahndämmen.

In Europa wurde sie erst im 17. Jahrhundert von Amerika her eingeschleppt.

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Beifuss

Beifuss-Artemisia vulgaris

Beifuss-Artemisia vulgaris

Indikationen: Fieber, Magen-, Darmsekretion, Darmkoliken, Magenübersäuerung, Gallenfluß, Leberunterfunktion, Frigidität, Menstruationsbeschwerden, Menopause …

Der Gewöhnliche Beifuss (Artemisia vulgaris), auch Gewürzbeifuss, oder einfach Beifuss genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Artemisia, in der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Auf nährstoffreichen Böden kommt der Beifuss wild vor. Die ausdauernde krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von 60 cm bis zu 150 cm. Die aufrechten Stängel sind leicht behaart, die Blattoberseite ist grün, die fein behaarte Blattunterseite weisslich-grau. Hauptinhaltstoffe sind Bitterstoffe und ätherische Öle wie Thujon, Linalool, Kampfer, Cineol und Psilostachin, aber auch Vitamin A, B und C.

Gewisse Inhaltsstoffe sind bei längeren Anwendungen leicht giftig und machen daher hohe Dosierungen bedenklich. Wegen der Giftigkeit seiner ätherischen Öle (z.B. Thujon) wird vor der Verwendung des Beifusses in der Aromatherapie gewarnt. In der traditionellen chinesischen Medizin findet er Verwendung in der Moxa-Therapie.

Beifuss, auch wilder Wermut genannt, wird bei den gleichen Indikationen eingesetzt wie Wermut, nur wirkt Beifuss milder. Im Mittelalter wurden die Blüten als Gewürz verwendet und unter fette Speisen mischte man Beifuss, da er durch seine galletreibende Wirkung die Verdauung unterstützt, denn die enthaltenen Bitterstoffe regen die Verdauungssaft-Produktion und den Gallenfluss an: daher ideal bei Verdauungsstörungen. Auch die Leberfunktion wird gesteigert, was nach schwerem und fettem Essen eine förderliche Hilfe für die Verdauung darstellt. Die Sprossteile des Wermuts treiben Darmwürmer aus und regen den Appetit, aber auch den Uterus an. Sie werden daher traditionsgemäss während den Geburtswehen eingesetzt.

Während der Schwangerschaft und der Stillzeit sollten beide Kräuter vermieden werden.

Wirkstoffe: Bitterstoffe, ätherische Öle, Inulin, Thujon, Vitamine A,B,C.

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Bärlauch

Bärlauch-Allium ursinum

Bärlauch-Allium ursinum

Indikationen: Arteriosklerose, Störungen im Magen-Darm-Trakt, Gärungsdyspepsie, Flatulenz, Hypertonie, Verdauungsschwäche, Alterszucker, Blureinigung …

Der Bärlauch ist eine Pflanzenart aus der Gattung Allium und somit verwandt mit Knoblauch, Schnittlauch und Zwiebel. Die in Europa und Teilen Asiens vor allem in Wäldern verbreitete, früh im Jahr austreibende Pflanzenart, ist ein geschätztes Wildgemüse und wird viel gesammelt.

Im Frühling verbreitet der Bärlauch einen würzigen, nach Knoblauch riechenden Duft. Schon seit Urzeiten gebrauchen die Bauern und Kräuterkenner in Europa diese würzige Pflanze im Frühling als Beigabe zum Spinat, um ihm den typischen Knoblauchgeschmack zu geben. Bärlauch-Pesto ist ebenfalls eine Delikatesse.

Auch die Römer kannten den Bärlauch als „Herba saluteris“, was so viel bedeutet wie Heilkraut, und schätzten ihn als magenstärkendes und blutreinigendes Mittel. Die Indikationen sind dem Knoblauch ähnlich. Der Bärlauch ist eine Zwiebelpflanze aus der Familie der Liliengewächse (Alliaceae) und sollte nicht mit der giftigen Herbstzeitlose verwechselt werden. Die Arzneidroge wird während der Blütezeit gesammelt. Für Salat und Gemüse verwendet man die jungen Blätter vor der Blüte. Die frischen oder luftgetrockneten Blätter (Allium ursinum herba) haben eine antibakterielle Wirkung. Dies bewirken Inhaltsstoffe wie ätherisches Öl mit Vinyldisulfid und Vinylpolysulfiden, freie Aminosäuren und Fructosan, Cysteinsulfoxide, (u.a. Alliin), Thiosulfinate (u.a. Allicin), Dithiine, Ajoen und Homologe, sowie wasserdampf-flüchtige Bestandteile (z. B. Methylallyltrisulfid).

Homöopathische Zubereitungen aus der ganzen, frischen, zu Beginn der Blütezeit gesammelten Pflanze, werden bei Verdauungsschwäche eingesetzt.

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